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© 2017 by Alban Bekic

Im Dezember 2008 lernten wir Heinz Sobota in Wien durch die Vermittlung seines Verlags, Heyne/Random House kennen.

Ein persönliches Treffen bestätigt seine charismatische Ausstrahlung, sein manipulatives Talent, das mit großem Misstrauen gekoppelt ist.

Sein Vertrauen zu gewinnen ist langwierig und schwierig, da ihm klar ist, detailierte Interviews über die Beziehungen zu den von ihm
misshandelten Frauen, Brüche und Risse in seiner Inszenierung zu Tage bringen könnten. Auch verunsicherten Sobota

unsere angekündigten Gespräche mit den Frauen seines Lebens, da ihm bewusst war, dass dadurch ein sehr intimer Bereich seines Lebens aus anderer Perspektive öffentlich gemacht wird.

In den Interviews mit Sobotas Frauen wollten wir erfahren, warum sie  sich auf so einen Menschen eingelassen haben und wie ihre Version der im Minus-Mann, der Autobiographie Swobodas, geschilderten Ereignisse ist.

Die Frauen in Sobotas Leben rückten im Laufe der Zeit immer mehr ins Zentrum unserer Recherchen.

Wir wollten wissen:
Wer sind die Frauen in seinem Leben?
Wie sprechen sie über ihre traumatisierenden Erlebnisse mit Sobota?
Wie haben sie sich von ihm losgelöst?
Was machen leben sie heute und wie lebt der in die Jahre gekommene Minus-Mann Heinz Sobota heute?

Die Gespräche kreisten immer um die selben Themen, die auch die inhaltliche Achse der Doku bilden :
Hörigkeit, Manipulation, Gewalt und Machtmissbrauch.

Es ist unser Anliegen, im Gegensatz zu Sobotas Buch, die Frauen zu Wort kommen zu lassen. 

Wir wollen den Erzählungen des charismatischen, manipulativen und selbstdeklarierten Psychopathen die Wahrheiten der, von Opfern zu Protagonistinnen werdenden Frauenfiguren, entgegenstellen und so Sobota keinen Raum für eine neuerliche Selbstinszenierung lassen.